Unsere Fahrten 2017:

 

 

Bildungs-, Begegnungs- und Besinnungsreise
in die

Oberpfalz und nach Tschechien

vom 8. bis 10. Juni 2017

Liebe KLB`ler, Interessierte und Freunde!

Viele von uns haben ihn sicher schon oft von weitem gesehen, den weißen Monte Kaolino in Hirschau. Wir besuchen den Kaolinpott und einen Teil des GeoParkes. In der Friedhofskapelle von Wondreb befindet sich der Totentanz, ein bekannter, wirkungs-mächtiger, kunsthistorischer Schatz der Oberpfalz. Besichtigen werden wir auch die Dreifaltigkeitskirche Kappl von Georg Dientzenhofer, die zu den „eigenartigsten“ Kirchenschöpfungen Deutschlands zählt. Anschließend steht eine Fischzuchtanlage im „Land der 1000 Teiche“ auf dem Programm.
Nicht entgehen lassen wir uns das barock-gotische Kloster Kladruby, eines der größten Kirchengebäude in Böhmen.
Eine Führung durch die Universitäts-, Bistums-und Kulturstadt Pilsen ist unser letztes Ziel. Die Heimfahrt führt am Moldaustausee vorbei und anschließend durchs Mühlviertel.

Wir freuen uns auf eine schöne Fahrt in einer guten Reisegemeinschaft und

laden ganz herzlich dazu ein!

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Herzliche Einladung
zur
KLB-Wallfahrt 2017

nach Flüeli/Schweiz
zu Bruder Klaus & Dorothee

 

Do., 15. Juni bis So., 18. Juni
im Bruder-Klaus-Jubiläumsjahr
1417 – 2017

 

Unter dem Leitmotiv des Bruder-Klaus-Jubiläumsjahres 2017

Mehr Ranft

steht unsere Wallfahrt nach Flüeli in der Schweiz.

Wir wollen versuchen, diesem wirkmächtigen Heiligen und seiner heiligmäßigen Frau Dorothee zu begegnen und beide neu zu entdecken.

Nikolaus von Flüe steht für eine Welt mit tiefgreifenden Werten, echten Begegnungen und persönlicher Bescheidenheit. Dazu gehören Verzicht und Gottessuche, stetes Bestreben nach Vermittlung und Ausgleich. Aber ohne das Einverständnis seiner Frau Dorothee Wyss ist sein Lebensweg nicht denkbar. Deshalb sind auch beide unsere Patrone der KLB und KLJB geworden.

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Bericht Bistumsblatt


Bildungs-, Begegnungs- und Besinnungsreise
nach


Kärnten und Slowenien

vom 31. August bis 4. Sept. 2017

Liebe KLB`ler, Interessierte und Freunde!

Kärnten, der Name geht möglicherweise auf den slawischen Stamm der Carantani zurück, ist das südlichste Bundesland der Republik Österreich. Am ersten Tag besichtigen wir das romanische Stift Millstatt, das 1070 gegründet wurde. Die Weiterfahrt geht durch das Gegental, weiter nach Tainach.
Villach – die Stadt mit der europaweiten Auszeichnung 2014 für das Engagement in den Bereichen Umweltschutz und erneuerbare Energien wird uns in einer Führung nähergebracht.
Im Zitrusgarten, –eine Kombination aus botanischem Garten und Biobetrieb für Zitrusgewächse- findet sich Europas größte Zitrussortensammlung in Bioanbau.
In Slowenien setzen wir uns mit dem Thema: -Die „halbvergangene“  Geschiche und Gegenwart- auseinander. Wir werden auch von der Situation der slowenischen Minderheit in Kärnten erfahren, die seit mehr als 100 Jahren um ihren Bestand kämpft.
Die Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee können wir auf „eigene Faust“ erkunden.
Auf dem neuen 100m hohen Aussichtsturm Pyramidenkogel werden wir hoffentlich eine schöne Fernsicht genießen können.
In Friesach wird eine mittelalterliche Burg mit damaligen Methoden, ganz ohne moderne Hilfsmittel errichtet. Verwendet werden ausschließlich natürliche Stoffe wie Holz, Stein, Kalk – das Baumaterial wird vor Ort gewonnen. Das LEADER-Projekt läuft seit 2009. und versteht sich als Labor für „Experimentalgeschichte“.

Machen Sie sich mit uns auf die Reise und erleben Sie Land und Leute in Kärnten und Slowenien.
Wir freuen uns mit Ihnen/Dir diese Reise in einer guten Reisegemeinschaft zu unternehmen.

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Mit der KLB (Kath. Landvolkbewegung) Passau unterwegs nach

Kärnten und Slowenien

Die 5-tägige Bildungs-, Begegnung- und Besinnungsreise, an der 34 Reisende teilnahmen, begann mit einem Reisesegen und führte nach Millstatt, um die romanische Stiftskirche und deren Kreuzgang mit der überreichen Tiersymbolik anzuschauen. Frau Kronawetter, die Reiseführerin aus Kärnten, begleitete die Gruppe anschließend durch das Gegendtal, von hier aus begann der Geheimprotestantismus, die typischen Kirchen aus dieser Zeit kann man bis heute noch erkennen und das Tal blieb ein Zentren des protestantischen Kärntens.

Nach der Ankunft im katholischen Bildungshaus Sodalitas in Tainach, das auf einer Anhöhe liegt, genoss man die herzliche Begrüßung, die schönen modernen Zimmer und die herrliche Aussicht auf die Karawanken und der Steiner Berge.

Am nächsten Tag ging es nach dem alltäglichen Morgenlob nach Villach der „Reformationsstadt Europas“ und dem wichtigsten Industriestandort Kärntens.

In der Biozitronengärtnerei Ceron in Faak am See konnten in Europas größter Bio-Zitrussortensammlung über 280 verschiedene Sorten bewundert werden. Die Rarität „Buddhas-Hand“ gilt als Diva unter den Zitrusfrüchten. Viele Tipps der Aufzucht und Pflege konnten mitgenommen werden. Zitroneneistee und verschiedene Marmeladen ließen die Gaumen erfreuen.

Die Fahrt nach Slowenien erfolgte über den Loiblpass nach Lubljana. Die slowenische Reiseleitung erzählte uns viel von der „halbvergangenen Geschichte und Gegenwart“ der Slowenen, Kärntnern, Kroaten und der Kommunisten vor und nach 1945 und stellte uns das slowenische Schulsystem vor. Auf dem Programm stand der Besuch des ersten privaten, katholischen Gymnasiums St. Stanislav in Slowenien. Diese Institution erreicht mit Kindergarten und Hauptschule 1400 Kinder. In der hauseigenen Kapelle mit der drittgrößten Orgel Sloweniens befindet sich ein herrliches, großes Mosaik im Altarraum des italienischen Künstlers P. Marko Rupnik (Jesuit).

Beim Stadtrundgang wurde der barocke Dom St. Nikolaus besichtigt. Vorbei am bekannten Bauernmarkt ging es auf die Promenade entlang der Ljubljanica, die auf mehr als einem Dutzend Brücken überquert werden kann. Kurz besucht wurde noch der  37,5 ha große Zentralfriedhof Žale mit dem überwältigendem Haupteingang vom Architekten Jože Plečnik.  Der Friedhof wurde zum kulturellen Denkmal erklärt und trägt das Europäische Kulturerbe-Siegel.

Die Reiseteilnehmer lernten Slowenien als ein sehr fortschrittliches und weitentwickeltes Land kennen und fuhren über den engen Seebergsattel zurück nach Tainach.

Nach dem Abendessen trafen sich alle zum geselligen, lustigen Beisammensein, mit Liedern, Instrumentalstücken, Geschichten und Witzen.

Am Sonntag feierte die Gruppe in der neugestalteten Hauskapelle mit Rektor Jože Kopeinig gemeinsam den Gottesdienst.

Herr Kopeinig hatte bei der vorausgegangenen Kapellenmeditation recht, als er sagte:
„Beim Betreten der Kapelle strahlt uns der Abglanz der himmlischen Herrlichkeit an“. Das faszinierende Altarmosaik vom Künstler P. Marko Rupnik wird jedem in wunderschöner Erinnerung bleiben.

Bei herrlichem Wetter fuhr die Reisegruppe zum neuen Pyramidenkogel. In 80 m Höhe konnte die Aussicht hoch über dem Wörthersee, bis zu den Nockbergen, Großglockner und zu den Karawanken genossen werden. Eine Zeit zur freien Verfügung rundete in Klagenfurt den Tag ab.

Der Heimreisetag begann mit dem Morgenlob zum Thema „Turmbau zu Babel“, denn die Gruppe besuchte in Friesach die Burgbaustelle. Die nächsten 30 Jahre wird hier eine Burg entstehen, Menschen in Leinenkleidern gewandet arbeiten mit alter Technik. Norikerpferde übernehmen die schweren Lasten. Man erlebte den authentischen mittelalterlichen Alltag in Ruhe und Beschaulichkeit.

Gefüllt von vielen neuen Eindrücken ging die Fahrt, durch das schöne Pölstal über Wels nach Pocking, wo die ersten Teilnehmer ausstiegen, zu Ende.

Reisebegleitung und Organisatorin Theresia Göppinger bedankte sich für die sehr gute Reisegemeinschaft, in der sich auch die neuen Mitfahrer sofort wohl fühlten. Das Nachtreffen der KLB-Fahrten 2017 findet wieder im November in Brunndobl statt.

 

Bericht und Fotos: Göppinger